Zeitleiste

1297
Urkundliche Ersterwähnung des Ortes "Indago" - Fürstenhagen. Das Dorf war bereits 1374 verlassen, danach wieder aufgebaut und wurde vor 1609 eine Wüstung.

1536
Die an die Hansteiner verpfändeten Orte kommen nach 162 Jahren an den Mainzer Erzbischof zurück. Fürstenhagen war in dieser Zeit wieder aufgebaut worden.

1540
Um 1540 entstanden die Glashütten auf dem Hüttenberge und am Hanerbom. Sie wurden bis 1676 und später betrieben.

1828
In dieser Zeit wurde der Wald um Fürstenhagen gerodet und zu Ackerland gemacht.

1828
Neugründung des Ortes Fürstenhagen durch Christoph Koch. Der Dorfgründer hatte 1852 ein tragisches Ende. Fürstenhagen ist das jüngste Eichsfelddorf!

1832
Anlage eines Friedhofes in Fürstenhagen, 1861 Erweiterung. 1979 wurde eine kleine Leichenhalle gebaut.

1839/45
Bau des Forsthauses Lengenberg in Fürstenhagen.

1846
In diesem Jahr wurde in Fürstenhagen mit der Herstellung von Strohmatten begonnen. Sie wurden im Ort bis nach 1903 hergestellt.

1880
Um 1880 baute die Gemeinde die Landstraße von der Grundbrücke nach Fürstenhagen. Die Straße nach Kalteneber entstand um 1884.

1896/97
Melchior Gehrt lässt auf eigene Kosten die Kirche in Fürstenhagen errichten ("Heilige Drei Könige"). 1959/60 wurde eine Sakristei angebaut. Von 1992 bis 1995 erfolgten umfangreiche Sanierungsarbeiten.

1897/98
Bau einer Schule in Fürstenhagen. Ab 1852 wurden die Kinder in einem Schulzimmer im Ort unterrichtet. Die Schule wurde 1956 geschlossen. Von 1975 bis 1992 war im ehemaligen Schulzimmer eine Konsum-Verkaufsstelle untergebracht.

1897
Mit 192 Hausiererscheinen war Lutter mit Fürstenhagen an der Spitze im Kreis. Das Hausierergewerhe brachte Wohlstand in die Gemeinde.

1906/07
Fürstenhagen erhält eine Wasserleitung, 1993 eine Druckerhöhungsstation.

1912-1914
Bau der Kleinbahn Heiligenstadt-Schwebda und des Bahnhofs Fürstenhagen.1916 wird der Wasserturm in Betrieb genommen. Der Rückbau der Kleinbahn erfolgte 1947. Das Bahnhofsgebäude ist seit 1992 Sitz der Verwaltung des Naturparks "Eichsfeld-Hainich-Werratal".

1925
Fürstenhagen bekommt elektrisches Licht.

1928
Anlässlich der 100-Jahr-Feier wird in Fürstenhagen (Buswendeschleife) eine Gedächtnislinde gepflanzt. Im gleichen Jahr wird im Hause Riethmüller am Bahnhof eine Zigarrenfabrik eingerichtet, die 1932 wieder aufgegeben wurde.

1931
Eröffnung der Poststelle im Forsthaus in Fürstenhagen, 1943 geschlossen.

1933
Brand in der Gaststätte Gunkel in Fürstenhagen. In dem Hause war von 1882 bis 1994 eine Gaststätte mit Saal und von 1896 bis 1975 eine Verkaufsstelle untergebracht.

1945
Am Weißen Sonntag wird Fürstenhagen durch amerikanische Panzer beschossen. Es treten Schäden an den Gebäuden auf.

1957
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenhagen, 1966 wurde das Feuerwehrgerätehaus errichtet.

1958
Gründung einer LPG in Fürstenhagen.

1963
Fürstenhagen wird eine Filiale der Pfarrgemeinde Kalteneber.

1970
Fürstenhagen erhält eine neue Straßenbeleuchtung.

1975-1978
"Flurbereinigung" durch die LPG (KAP). Ödland, Feldgehölze, die Überhütte, die Wüstung Hahnskirche und fast alle Feldwege werden beseitigt und urbar gemacht.

1994-1996
Rekonstruktion des alten, nach 1862 erbauten, Backhauses in Fürstenhagen.

1996
Seit 1990 wurden 80 Prozent der Dorfstraßen in Lutter und Fürstenhagen in Ordnung gebracht.

1996
wurde das Besucher- und Informationszentrum "Alter Wasserturm" des Naturparks Eichsfeld-Hainich-Werratal in Fürstenhagen eröffnet.

1996
Kirchweihfest zum Hundertjährigen Jubiläu, und Einweihung der renovierten Kirche durch den Erfurter Bischof Dr. Wanke.

2003
Fand das 175-jährige Ortsjubiläum statt. Unter anderem wurde ein Heimatabend, Tanz und ein Umzug veranstaltet.

2005
Am 1. Mai fand die Neueröffnung des Naturparkzentrums "Alter Wasserturm" durch den Naturparkleiter Dr. Johannes Hager und Thüringens Landwirtschaftsminister Dr. Volker Sklenar statt.

2006
Die Einweihung des neuen Parkplatzes an der Wendeschleife fand am 23. Oktober statt.

2008
Am 1. Januar 2008 fand der Wechsel von der Kirchengemeinede Kalteneber zur Kirchengemeinde Uder statt.

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